Das internationale Währungssystem mit dem goldhinterlegten US-Dollar als Leitwährung.
Als Bretton-Woods-System wird das nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffene internationale Währungssystem fester Wechselkurse bezeichnet. Der US-Dollar spielte die zentrale Rolle und war gegenüber Gold zu einem festen Preis konvertierbar.
Die Konferenz fand 1944 im Ort Bretton Woods im US-Bundesstaat New Hampshire statt. 44 Staaten waren beteiligt. Aus der institutionellen Neuordnung gingen unter anderem Weltbank und Internationaler Währungsfonds hervor.
Die Bundesrepublik Deutschland trat dem System 1949 bei. Anfang der 1970er Jahre wurde die Vereinbarung faktisch beendet; die beteiligten Institutionen bestanden fort.